
Schulprogramm: Lehr- und Lernprozesse
» Pädagogische Grundsätze
» Schulinternes Curriculum
» Unterrichtsgestaltung / Lehrerhandeln im Unterricht
» Leistungsanforderungen und Leistungsbewertungen
» Schülerunterstützung und -förderung im Lernprozess
» Schülerberatung und -betreuung
↑ nach obenPädagogische Grundsätze
Unsere Schule ist ein Lern- und Lebensort, an dem Zuversicht, Freundschaft, Freude und ein respektvolles Miteinander gepflegt werden.Wir wollen die Lernfreude und Neugier der Kinder erhalten, fördern und ggf. wecken und die Kinder ermutigen, das Lernen eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen.
Unsere Schule gewährleistet ein vielfältiges Lernangebot, wobei den Kindern Schlüsselqualifikationen wie Kreativität, Methodenkompetenz, Selbständigkeit und Teamfähigkeit freudvoll vermittelt und Lernprozesse über verschiedene Sinne initiiert werden.
Wir fordern und fördern Leistungsbereitschaft.
Wir streben eine gesunde Lebensweise für die gesamte Schulbevölkerung an durch ein stützendes, der Förderung der Gesundheit dienliches Arbeits- Lern- und Spielumfeld.
Wir wollen die Kinder für die Umweltprobleme sensibilisieren, indem sie im Unterrichtsalltag erfahren, wie der Mensch versucht, sich die Natur nutzbar zu machen und dass es in seiner Verantwortung liegt, die Natur, von der er abhängig ist, vor der Zerstörung zu bewahren.
Unsere Schule ist ein demokratischer Lernort, an dem Schüler, Lehrer und Eltern aktiv in die Gestaltung des Schullebens einbezogen sind und in einem gewaltfreien Klima arbeiten.
Auch wir Lehrenden sind Lernende und betrachten regelmäßig und kritisch unsere Arbeit, setzen uns im Kollegium damit auseinander und bilden uns, den Erfordernissen entsprechend, fort.
↑ nach obenSchulinternes Curriculum
Entwicklung der Lesekompetenz
Die Auswertung der Orientierungs- und Vergleichsarbeiten, Leseanalysen und der Fachkonferenzen ergab folgende Erkenntnisse:- In Bezug auf die Lesetechnik konnten die Schüler überwiegend gute Ergebnisse erzielen.
- Die Schüler/-innen waren meist in der Lage, einen unbekannten Text selbständig zu erlesen und konnten diesen zum überwiegenden Teil fließend und mit der sinnentsprechenden Betonung laut vorlesen.
- Teilweise lasen sie sehr oberflächlich; z.B. wurden Endungen nicht beachtet, Wörter gelesen, die nicht vorkamen, Wörter vergessen, Satzzeichen nicht beachtet.
- Viele Schüler/-innen bemerkten Lesefehler während des Vortragens und berichtigten diese sofort.
- In Mathematik hatten die Schüler/-innen Schwierigkeiten, als Wort geschriebene Zahlen zu erlesen.
- Bei der Sinnerfassung zeigten sich größere Probleme sowohl im Deutsch- als auch im Fachunterricht.
- Einfache und überschaubare Fragestellungen konnten überwiegend richtig beantwortet und mit der richtigen Textstelle belegt werden.
- Schwierigkeiten traten auf, wenn eine Antwort nicht wörtlich, sondern aus dem Textzusammenhang entnommen werden musste.
- Besondere Unsicherheiten zeigten sie bei Fragestellungen, wo es mehrere Lösungsmöglichkeiten. gab.
- In Mathematik hatten die Schüler/-innen Schwierigkeiten, aus den Text- und Sachaufgaben entsprechende Rechenoperationen abzuleiten.
Entwicklung der Methodenkompetenz
Schlussfolgerungen: Die verschiedenen Unterrichtsmethoden des offenen Unterrichtes nutzen wir sowohl für die Individualisierung als auch zur Differenzierung. Diese Formen sind schülerzentriert, handlungsorientiert und ermöglichen eine bessere Förderung der Methoden-, Fach-, Sach-, und Selbstkompetenz der Schüler/-innen. Sie erlernen fächerübergreifende Lernstrategien und Arbeitstechniken zur Kontrolle und Steuerung des eigenen Lernens sowie mit verschiedenen Medien umzugehen und sich Informationen zu beschaffen. Indem sich die Schüler/-innen selbständig mit Inhalten, Aufgaben und Problemen auseinandersetzen müssen, lernen sie, ihre Arbeit zu planen, zu organisieren, selbst zu kontrollieren und eigene Stärken und Schwächen zu erkennen. Durch wechselnde Unterrichtsorganisation lernen die Schüler/-innen sich gegenseitig zu akzeptieren, Konflikte selbständig zu lösen und Verantwortung für das gemeinsame Miteinander zu tragen.
↑ nach obenUnterrichtsgestaltung / Lehrerhandeln im Unterricht
Rhythmisierter Unterricht
In den Jahrgangstufen 1/2 gilt der rhythmisierte Unterricht. Der Unterricht wird ausschließlich vom Team der Klassen 1/2 erteilt.Klassenleiterstunden
Alle Klassenleiter 3/4 erteilen in ihrer Klasse nach Möglichkeit 10 Unterrichtsstunden. Somit ist sowohl eine enge soziale Bindung zur Klassenleitung als auch der Kontakt mit anderen Lehrern und entsprechenden Methoden und Unterrichtsstilen gewährleistet.Jahrgangsübergreifender Unterricht
Für den klassen- und jahrgangsübergreifenden Unterricht werden parallele Unterrichtsstunden geplant, um den sozialen Lernprozess zu unterstützen.Methodenvielfalt im Unterricht
Die verschiedenen Unterrichtsmethoden des offenen Unterrichtes nutzen wir sowohl für die Individualisierung als auch zur Differenzierung. Diese Formen sind schülerzentriert, handlungsorientiert und ermöglichen eine bessere Förderung der Methoden-, Fach-, Sach-, und Selbstkompetenz der Schüler/-innen.Medienerziehung
Unsere Schüler verbringen ihre Freizeit oftmals passiv vor den Bildschirmen (gleich ob PC oder Fernsehen) Wir wollen den Schülern vermitteln, wie sie die Medien „Computer“ und „Internet“ aktiv als Informationsquelle und Kommunikationsmittel nutzen und mit ihnen Dokumentationen und Präsentationen erstellen können. Dazu stehen den Schülern 2 Computerräume mit Internetzugang zur Verfügung. Separat wurde für die Lehrerinnen und Lehrer im Lehrerzimmer eine Medieninsel eingerichtet. Für den flexiblen Gebrauch stehen dem Kollegium Laptops mit Internetzugang und Beamer zur Verfügung.Ziele der Medienerziehung
Unsere Schüler sollen durch die Integration des PCs in den Schulalltag lernen- mit dem PC, der Tastatur und mit der Maus umgehen zu können,
- den Drucker zu bedienen,
- Schriftarten zu wählen, Grafiken zu erstellen und rechnen zu können,
- Speichermedien zu verwenden,
- den Computer für verschiedene Zwecke nutzen zu können (Simulationen, Schreiben von Geschichten, Berichten und Briefen, Erstellen einer Klassenzeitung, Informationsgewinnung, Kommunikation),
- Lernsoftware zu nutzen und durch Erfolgserlebnisse selbstbewusster und selbstsicherer zu werden,
- kreativ und logisch zu denken,
- bei Recherchen Wichtiges von Unwichtigem, Richtiges von Falschem zu unterscheiden,
- die Notwendigkeit des Korrekturlesens zu begreifen,
- Sicherheitsregeln und Rechtbestimmungen zu beachten.
Rolle des Lehrers
Der Bildschirm muss dosiert eingesetzt werden, damit die Schülerinnen und Schüler es lernen, auch andere Medien, z.B.: Bücher, Zeitschriften und Filme als Informationsquelle zu nutzen. Zudem müssen die Handschrift weiter entwickelt und das Schreiben geübt werden. Aus gesundheitlichen Gründen sollte die tägliche Bildschirmarbeit 45 Minuten nicht überschreiten.Lernen an außerschulischen Lernorten
siehe SchulkulturLehrküche
Hier finden Kurse zur gesunden Ernährung statt, kochen und backen die Schüler und nutzen sie für die Vorbereitung zahlreicher Festen.↑ nach obenLeistungsanforderungen und Leistungsbewertungen
Grundsätze über den Umfang und die Verteilung von Hausaufgaben
Der zeitliche Umfang der Hausaufgaben kann inKl. 3: 30 min.
Kl. 4: 45 min.
Kl. 5: 60 min.
Kl. 6: 90 min. täglich betragen.
Die Hausaufgaben sind mit dem Datum und der Aufgabenstellung zu versehen und ordentlich anzufertigen.
Die Lehrer/-innen der Kl. 5/6 tauschen sich in den Teamsitzungen über umfangreichere HA aus; zur Vermeidung der Überschreitung des zeitlichen Umfanges vermerken die Fachlehrer/-innen die geplante Zeit für die HA im Klassenbuch.
Die Hausaufgaben können in der Schule erledigt werden; im Hort steht ein Hausaufgabenzimmer zur Verfügung, wo die Kinder die Möglichkeit haben in Ruhe zu arbeiten.
Die Erzieher/-innen tragen weder die Verantwortung für die Erledigung, noch für die Form und Richtigkeit der HA; individuelle Regelungen sind mit der Hortleiterin abzusprechen.
Die Schüler/-innen achten selbständig auf die Erledigung und die Vollständigkeit der HA; die Kontrolle liegt in der Verantwortung der Eltern.
Bewertung und Beurteilung in den Klassenstufen 3- 6
Klassen 3 bis 6:In den Fächern Mathematik und Deutsch werden jeweils vier Klassenarbeiten im Schuljahr geschrieben.
Klassen 5 und 6:
In den Fächern Englisch und Nawi werden jeweils vier Klassenarbeiten im Schuljahr geschrieben.
Auf Beschluss der Gesamtkonferenz können in den jeweiligen Fächern Tests geschrieben und die Hausaufgaben schriftlich kontrolliert werden.
Mündliche Beiträge, Vorträge, gefertigte Plakate, Illustrationen und erzielte Arbeitsergebnisse aus den verschiedenen Unterrichtsformen wie Wochenplan-, Frei- und Projektarbeit fließen ebenfalls in die Bewertung ein. Dabei lernen die Schüler zunehmend, ihre eigene Leistung selbstkritisch zu betrachten und zu bewerten und auch die erzielten Ergebnisse von Mitschülern fair einzuschätzen.
Skala für die Zensuren-Durchschnittsberechnung
Zur Gewährleistung einer einheitlichen Zensierung wurde von der Schule eine Skala für die Zensuren-Durchschnittsberechnung entwickeltZeugnisbeurteilung in den Klassenstufen 3-6
Auf Beschluss der Schulkonferenz wurden die Beurteilungskriterien des Arbeits- und Sozialverhaltens um die Beurteilung „Allgemeines Sozialverhaltens“ und „Schriftliche Arbeitsweise“ erweitert. Die Indikatoren der einzelnen Beurteilungskriterien wurden durch die Steuerungsgruppe erarbeitet.↑ nach obenSchülerunterstützung und -förderung im Lernprozess
Gesundes Klassenzimmer
Zu 50% sind die Klassenräume mit ergonomischen Schulmöbeln ausgestattet, womit ein wesentlicher Beitrag zur Gesunderhaltung des Bewegungs- und Stützapparates der Kinder geleistet werden kann. Über eine Außentreppe, die auch als Sitz- und Spielfläche Verwendung findet, oder über den Flur des hinteren Schulgebäudes gelangt man zu unserer Lehrküche. Sie ist mit allen modernen Küchengeräten ausgestattet. Hier finden Kurse zur gesunden Ernährung statt, kochen und backen die Schüler und nutzen sie für die Vorbereitung zahlreicher Feste. Deshalb werden je nach Alter der Kinder regelmäßig Phasen der Bewegung und Entspannung im Unterricht eingeplant, die entweder im Entspannungsraum oder im Klassenzimmer durchgeführt werden.Entspannung und Stressbewältigung im Unterricht
In Unterrichtsphasen werden Atemübungen, Phantasiereisen, Muskelentspannungen oder Bewegungsspiele angeboten, die die Konzentrationsfähigkeit fördern und sinnliche Erfahrungen zulassen. Neben ergonomischen Schulmöbeln in einigen Räumen stehen jeder Klasse Pezzi-Sitzbälle zur Verfügung, die die Kinder abwechselnd nutzen, um das dynamische Sitzen zu fördern und dem entwicklungsbedingten Bewegungsdrang besser gerecht werden zu können.Förderkonzept für die SAPH (Schulanfangsphase)
Besondere Begabungen und Benachteiligungen veranlassen eine entsprechende Förderung. Um Förderung realisieren zu können, erfolgt der Unterricht teilweise in Teilungsgruppen. Der Teilungsunterricht wird in kleinen Gruppen von der Klassenlehrerein durchgeführt, während die Erzieherin die andere Gruppe betreut. Die Gruppen werden nach unterschiedlichen Gesichtspunkten eingeteilt (Lernstand, Schwerpunkt des Unterrichtes u.ä.) Im Teilungsunterricht werden Lerninhalte eingeführt oder gefestigt. Auch soll der Schwerpunkt im Teilungsunterricht nicht nur in der Förderung von Sach- und Methodenkompetenz bestehen, sondern auch in der Förderung der personalen und sozialen Kompetenz:- Förderung durch Differenzierung und Individualisierung im Klassenverband sowie in temporären Lerngruppen
- zeitlich begrenzte temporäre Lerngruppen, für einige Kinder auch klassenübergreifend (zum Beispiel mit Angeboten, die das Ziel der Förderung der Feinmotorik, Grobmotorik, Konzentrations- und Stilleübungen haben)
- Auseinandersetzung mit spezifischen Lerninhalten
- Förderung für Kinder auf dem Gebiet der Lese- und Rechtschreibschwäche
- Förderung der Kinder mit einer Matheschwäche
- Förderung der Kinder mit Wahrnehmungsproblemen
Gesunde Ernährung
Wir versuchen im Unterrichtsalltag behutsam auf falsche Essgewohnheiten sind Erscheinungen bei unseren Kindern einzuwirken. In einer fünfzehnminütigen Frühstückspause können die Schülerinnen und Schüler in Ruhe ihr Frühstück einnehmen. Zudem besteht die Möglichkeit, Frischmilch in verschiedenen Geschmacksvarianten zu kaufen. Cola- und Brausegetränke werden nicht angeboten und sollen auch nicht in die Schule mitgebracht werden. Zu Mittag wird ein vollwertiges Mittagessen angeboten, wobei die Schüler auch eine vegetarische Mahlzeit wählen können. Die einzelnen Komponenten des Mittagessens (Eiweiße, Kohlehydrate, Frischkost) werden von den Küchenkräften, in Zusammenarbeit mit den Eltern, zusammengestellt. Täglich steht ein Salatbüfett zur Verfügung. Als Getränke werden Tee und Wasser angeboten.Um die Versorgung mit qualitativ hochwertigem Wasser zu gewährleisten, hat die Schulkonferenz beschlossen, Wasserspender zu mieten und die Kosten durch einen einmalig zu erbringenden finanziellen Beitrag pro Jahr in Höhe von sechs Euro pro Kind zu decken, ungeachtet dessen, wie viel und ob das Kind trinkt. Die Trinkwasserspender werden rege von unseren Kindern genutzt.
