Infos für Eltern


 

Grundsätze über den Umfang und die Verteilung von vor – und nachbereitenden Unterrichtsaufgaben

 

  • der zeitliche Umfang der Hausaufgaben kann in Kl. 3 = 30 min. - Kl. 4 = 45 min. - Kl. 5 und 6 = 60 min. täglich betragen.

  • die Aufgaben sind mit dem Datum und der Aufgabenstellung zu versehen und ordentlich anzufertigen

  • die Lehrer/-innen der Kl.5/6 tauschen sich in den Teamsitzungen über umfangreichere Aufgaben aus; zur Vermeidung der Überschreitung des zeitlichen Umfanges vermerken die Fachlehrer/-innen die geplante Zeit für die Aufgabenbearbeitung im Klassenbuch

  • die Aufgaben können in der Schule erledigt werden; im Hort steht ein Aufgabenzimmer zur Verfügung, wo die Kinder die Möglichkeit haben in Ruhe zu arbeiten

  • die Erzieher tragen weder die Verantwortung für die Erledigung, noch für die Form und Richtigkeit der Aufgaben ; individuelle Regelungen sind mit der Hortleiterin abzusprechen

  • die Schüler/-innen achten selbständig auf die Erledigung und die Vollständigkeit der Aufgaben; die Kontrolle liegt in der Verantwortung der Eltern

 

Kriterien bei Klassenzusammenlegungen

nach der Saph :

  • die SchülerInnen einer Klasse bleiben grundsätzlich zusammen
  • entscheidend sind die jeweiligen Schülerzahlen der Klassen
  • das zahlenmäßige Verhältnis von Jungen und Mädchen

  • Lernverhalten

  • Sozialverhalten

  • in begründeten Ausnahmefällen können einzelne Schüler auch einem anderen Klassenverband zugeordnet werden

nach dem 4. SJ:

  •  3 Wochen vor SJ-Ende werden die Kinder von den KL über die Zusammenlegung informiert
  • jedes Kind darf drei Freunde/ Freundinnen bestimmen mit denen er

    gern in zusammenbleiben möchte
  •  die KL besprechen gemeinsam die Klassenzusammensetzung der 5. Klassen nach den Kriterien:
        • das zahlenmäßige Verhältnis von Jungen und Mädchen

        • Lernverhalten

        • Sozialverhalten

  • die KL besprechen zeitnah die Zusammensetzung mit den jeweiligen Elternsprechern

Grundsätze zur einheitlichen Leistungsbewertung

 

Auf der Grundlage des Schulgesetzes beschließt die Gesamtkonferenz, im Benehmen der SK, folgende Grundsätze:

1. Bei der Benotung für den jeweiligen Schüler werden alle Kompetenzen berücksichtigt

( Fachkompetenz, Methodenkompetenz, personale Kompetenz, soziale Kompetenz)

2. Noten werden nicht zur Disziplinierung eingesetzt.

3. Die Zeugnisnoten setzen sich aus mündl. , schriftl. und sonstigen Leistungsnachweisen

zusammen.

 

Fach

Schriftl. Leistungsnachweise:

- Klassenarbeiten, Portfolios,schriftl. Teile von Präsentationen,schriftl. Kontrollen, Protokolle, Diktate

Sonstige Leistungsnachweise:

schriftl HA,Heftführung,schriftl.Gruppen- und Projektarbeit ohne Präsentationarbeit

Mündl. Leistungsnachweise

Mitarbeit, Projektaufträge,mdl. Teile von Präsentationen, mdl. Leistungskontrollen, Kurztests,Vorträge

Sonstige Leistungsnachweise:

mdl. HA

Deutsch

Gesamtnote: Gesamt je 25%

für jede Teilnote

 

Bei Gleichwertigkeit von Noten (

1,5;2,5...) entscheidet die

 

Tendenz und Form)

 

Sprechen u.Zuhören/Grammatik

 

40% ( davon 60%KA,40%Tests

60%

Lesen

50% ( davon 60%KA, 40%Tests)

Sinn erfassendes Lesen

50% Sinn gebend vorlesen

Ausgewählte Texte o. Bücher vorstellen

Texte verfassen

100% (davon 60%KA, 40% Tests)

0%

Rechtschreiben

 

100%( davon 50%KA,40%Tests)

0%

Sachunterricht

 

70%

30%

Mathematik

 

50% ( davon50%KA, 50%Tests)

50% Rechenmeister,Tafelrechnen,

Kopfrechnen,

NaWi

 

50%

50%

Geschichte/Erdkunde

 

 

100%

BK

 

80%

20%

Englisch

 

40% (davon 50%KA ab Kl.5)

60%

Musik

 

33,3%

66,6% ( einschl.Singen)

 

Im Fach Sport fließen sowohl die erbrachten Leistungen als auch faires Verhalten, Anstrengungsbereitschaft, Regelkenntnisse, Hilfeleistungen und die Ordnung ( vergessene oder unvollständige Sportkleidung) in die Note ein.

 

 

Förderkonzept

 

Schulanfangsphase:

  • Förderung durch Differenzierung und Individualisierung im Klassenverband sowie in temporären Lerngruppen

  • zeitlich begrenzte temporäre Lerngruppen, für einige Kinder auch

    klassenübergreifend (zum Beispiel mit Angeboten, die das Zielder Förderung der Feinmotorik, Grobmotorik, Konzentrations- und Stilleübungen haben)
  • Auseinandersetzung mit spezifischen Lerninhalten
  • Förderung für Kinder auf dem Gebiet der Lese – und Rechtschreibschwäche
  • Förderung der Kinder mit einer Matheschwäche
  • Förderung der Kinder mit Wahrnehmungsproblemen

Förderung in den Klassen 3-6

- Arbeit mit LRS – Schülern: - nach gesetzlichen Richtlinien

- die Förderung erfolgt in kleinen Gruppen während des Teilungsunterrichtes oder klassenübergreifend nach thematischen Schwerpunkten durch:

  • unterschiedliche Komplexität von Anforderungen (fächerübergreifendes Arbeiten)

  • Aufgabenstellungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Umfang sowie anderen Schwerpunkten

  • Festlegung individueller Lernziele

  • differenziert gestaltete Wochenarbeitspläne

  • variable Übungssequenzen

  • Konzentrations- und Entspannungsübungen

  • Einsatz von verschiedenen Medien und unterschiedlichen Lern- und Arbeitsmitteln

  • differenzierte Hausaufgaben

  • Differenzierung in der Wissensorganisation z.B.: Internetrecherchen, Bibliothek, Lexika etc.

  • Differenzierung in Art und Umfang der Präsentationsaufgaben

  • Kompetenztest online

Zu der schulischen Förderung kann für alle förderbedürftigen Kinder mit Berlin-Pass eine außerschulische Förderung in Anspruch genommen werden. Unser Kooperationspartner ist die GIZ – Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben e.V. Unter Umständen können auch Selbstzahler in diesen Förderkurs integriert werden.

 

© 2014 by Heinrich-Roller-Grundschule Berlin